Doping war ursprünglich bei Rennpferden, später dann auch bei Sportlern der Versuch, durch Einnahme von leistungssteigernden Mitteln einen Vorteil im Wettkampf den Gegnern gegenüber zu haben. Die Ermüdungserscheinungen, die einen natürlichen Schutz vor körperlicher Überbelastung darstellen, sollten durch das Doping verhindert werden. Heutzutage wird aber nicht nur im Leistungssport gedopt. Auch im Bereich des Freizeitsports wird häufig, gerade auch bei Jugendlichen, zu leistungssteigernden Mitteln gegriffen.
Die Einnahme von anabolen Steroiden durch Athleten geschieht häufig in Unkenntnis oder Missachtung der gesundheitlichen Gefährdung. Gerade bei jungen Menschen in der Wachstumsphase kann es zu gefährlichen Nebenwirkungen wie Wachstumsstopp, Leberschädigungen, Impotenz usw. kommen. Im Wettkampf bzw. Leistungssport ist das Doping seit ca. 1970 ausdrücklich verboten.