Vermögenswirksame Leistungen sind zusätzlich zum Gehalt Geldleistungen, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer oder den Auszubildenden anlegt. Es handelt sich also um eine Sparanlage, an der sich der Arbeitgeber unter Umständen beteiligt. Zusätzlich dazu sind sogar noch staatliche Prämien möglich.
Du schließt einen speziellen Anlagevertrag ab. Das können normale Sparverträge sein, eine Lebensversicherung, Aktien oder ein Bausparvertrag. An diesen Anlagemöglichkeiten kann sich dein Arbeitgeber beteiligen. Grundsätzlich ist diese Beteiligung freiwillig, manchmal aber auch in Tarifverträgen geregelt. Das Geld fließt dann direkt vom Arbeitgeber auf das jeweilige Anlagekonto. Bis zu 40 Euro im Monat sind dabei möglich, das macht 480 Euro im Jahr. Zusätzlich sind noch 408 Euro an eigenen Leistungen für Aktien möglich. Falls dein Arbeitgeber nicht den kompletten Betrag übernimmt, lohnt es sich, dass du selbst den fehlenden Betrag auf das Anlagekonto einzahlst. Denn unter bestimmten Umständen bekommst du eine Förderung durch den Staat.
Die Verträge für Vermögenswirksame Leistungen sind mindestens auf sieben Jahre angelegt. Das bedeutet, dass du die staatliche Förderung erst am Ende der sieben Jahre ausgezahlt bekommst.