Der Trojaner ist ein kleines „schädliches“ Programm, das sich in anderen „nützlichen“ Programmen versteckt. Es kann sich nicht selbstständig verbreiten, wie andere Viren. Werden die Trojanischen Pferde aktiviert, tarnen sie sich als normales Programm oder Systemdatei und dringen so in deinen Rechner ein, bzw. gelangen dadurch auf deine Festplatte. Es gibt vor, etwas Sinnvolles zu tun, lässt aber im Hintergrund ein völlig anderes zerstörerisches Programm ablaufen.
Ein beliebtes Ziel der programmierten Trojaner ist es, deine wichtigen persönlichen Daten, wie z.B. Passwörter, Online-Banking etc. auszuspionieren. Durch infizierte aber harmlos aussehende Dateien, wie Demos und E-Mail-Anhänge kannst auch du von ihnen betroffen sein.
Hast du dir einen Trojaner eingehandelt, bemerkst du dies meist gar nicht, weil dieser im Hintergrund arbeitet. Er sammelt heimlich Benutzerdaten von dir und gibt sie zu einer günstigen Zeit an den „Trojaner-Steuernden“ im Internet weiter. Du kannst ihn auch bildlich als Hintertür betrachten, durch die ein heimliches Ausspionieren ermöglicht wird.
Die Vorlage der Trojanischen Pferde entspringt der Griechischen Mythologie. Um die Stadt Troja doch noch erobern zu können, bauten die Griechen ein hölzernes Pferd, in dem sich ihre besten Krieger versteckt hatten. Die Trojaner glaubten, die Griechen hätten aufgegeben, holten das Pferd in ihre Stadt und feierten ihren Sieg über die angeblich abgezogenen Feinde. Die mit dem Trojanischen Pferd in die Stadt gelangten Griechen öffneten unbemerkt die Stadttore und Troja wurde eingenommen.
Wie auch bei den Viren werden bestimmte Typen unterschieden.
Hier sind drei Beispiele:
Trojaner befinden sich mehr auf einschlägigen Web-Seiten. Deshalb wäre ein erster Schritt zur ihrer Vermeidung, nicht vertrauenswürdigen Web-Seiten aus dem Weg zu gehen.
Einen weiteren Schutz würde dir eine Firewall und/ oder ein Anti-Viren-Programm bieten.